Häufige Fragen

Häufige Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die Feuerwehr.

Feuerwehr allgemein

Die freiwillige Feuerwehr übernimmt vielfältige Aufgaben zum Schutz der Bevölkerung:

  • Beihilfe bei Naturereignissen, Verkehrsunfällen und anderen Notsituationen
  • Brandbekämpfung bei Häuser-, Wald- und Flächenbränden
  • Schutz der Umwelt bei Öl- und Chemiewehrereignissen
  • ... und vieles mehr!

Voraussetzungen: Das Mitmachen ist für alle Personen, unabhängig von Nationalität, offen. Gute Gesundheit, Verfügbarkeit und ein Mindestalter von 18 Jahren werden vorausgesetzt.

Weiterbildung: Du kannst Dich als Atemschutzträger, Chauffeur und für Einsätze im schwierigen Gelände weiterbilden. In weiteren Stufen kannst Du Dich als Gruppenführer und Offizier ausbilden lassen.

Interessiert? Fülle das Kontaktformular aus – wir zeigen Dir persönlich, was wir tun.

Beitritt

Interessierte Personen können sich per Kontaktformular oder direkt beim Kommandanten melden. Die Aufnahme erfolgt nach einem persönlichen Gespräch und einer Schnuppernacht.
Die gesamte persönliche Schutzausrüstung (Helm, Jacke, Hose, Stiefel, Handschuhe) wird von der Feuerwehr gestellt. Kosten entstehen keine.
Das Mindestalter für den aktiven Dienst beträgt 18 Jahre.

Übungen

In der Regel finden monatlich ein bis zwei Übungen statt. Zusätzlich gibt es jährliche Kurse auf Kantonsebene.
Ein Übungsabend dauert in der Regel zwei bis drei Stunden. Neben praktischen Übungen gibt es auch theoretische Ausbildungsblöcke.

Einsatz

Feuerwehrangehörige sind während Einsätzen vom Arbeitgeber freizustellen. Eine entsprechende Entschädigung ist gesetzlich geregelt.
Die Alarmierung erfolgt via Pager (Funkmeldeempfänger) und/oder SMS. Jedes aktive Mitglied erhält ein entsprechendes Gerät.

Allgemein

Die Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr ist kostenlos. Alle notwendige Ausrüstung und Ausbildung werden gestellt.

Im Notfall

Es gilt die Ruhe zu bewahren und sofort zu handeln!

Die Feuerwehr wird oft erst nach missglückten Löschversuchen alarmiert – dadurch gehen kostbare Minuten verloren. Nicht zögern, sofort anrufen!

  1. Feuerwehr alarmieren: 118 (Wo? Was? Wer?)
  2. Personen retten: Sich selbst niemals in Lebensgefahr bringen – Lift nicht benutzen!
  3. Türen und Fenster schliessen: Ruhe bewahren!
  4. Brand bekämpfen: mit Decken, Wassereimern oder Löschposten

Denke daran: Die Rettungskräfte benötigen Zeit zum Ankommen. Handle selbstständig, um die Ausbreitung zu begrenzen. Im Notfall ist jede Sekunde entscheidend!

Merkblatt «Es brennt – was tun?» herunterladen

NummerOrganisation
118Feuerwehr
144Sanität / Ambulanz / Air Zermatt
117Polizei
112Internationale Notrufnummer
1414Rega, Rettungsflugwacht
1415Air-Glacier
140Strassen-Pannenhilfe
143Seelsorge / Dargebotene Hand
145Tox Info Suisse
147Hilfe für Kinder und Jugendliche
163Strassenzustand
187Lawinenbulletin
061 284 81 11Tropeninstitut

Eine Rettungsgasse rettet Leben und verkürzt die Stauzeit! Beim Wahrnehmen von Blaulicht und Wechselklanghorn muss den Einsatzfahrzeugen die Strasse sofort freigegeben werden.

So wird die Rettungsgasse gebildet:

  • Fahrzeuge auf der linken Spur fahren so weit wie möglich nach links
  • Fahrzeuge auf allen rechten Spuren fahren so weit wie möglich nach rechts
  • Die Gasse entsteht zwischen der linken und der zweiten Spur

Die Rettungsgasse ist nicht nur für Blaulichtfahrzeuge wichtig, sondern auch für Abschlepp- und Bergungsfahrzeuge sowie Fahrzeuge des Strassenunterhalts.

Mehr Informationen: rettungs-gasse.ch

Wissen & Information

Unsere Region ist besonders waldbrandgefährdet. Einige Fakten:

  • Gesamtfläche von 6'450 Hektar – zweitgrösste Waldfläche aller Walliser Gemeinden
  • Rund 427 Hektar Föhrenwald, darunter der Pfynwald – der grösste zusammenhängende Föhrenwald Mitteleuropas
  • Leuk gehört zu den regenärmsten Gebieten der Schweiz
  • Im August 2003 vernichtete der grösste Schweizer Waldbrand 300 Hektar mit rund 200'000 Bäumen

Die aktuelle Waldbrandgefahr im Kanton Wallis findest du hier: Aktuelle Waldbrandgefahr Kanton Wallis

KlasseArtBeispieleLöschmittel
A Feste Stoffe (mit Glutbildung) Holz, Papier, Textilien, Kohle Wasser, Schaum, ABC-Pulver, Löschdecke
B Flüssige Stoffe Benzin, Alkohol, Lacke, Wachs Schaum, BC-Pulver, CO₂, Löschdecke
C Gase Erdgas, Propan, Wasserstoff ABC/BC-Pulver, CO₂ – erst nach Gasstopp löschen!
D Metalle Aluminium, Magnesium, Natrium Metallbrandpulver, trockener Sand – kein Wasser!
F Speiseöle/-fette Frittierfett, Speiseöl Speziallöschmittel, Löschdecke – kein Wasser!

Die Rettungskarte ist ein entscheidendes Instrument bei der Rettung von Insassen aus Fahrzeugen nach Verkehrsunfällen. Sie enthält wichtige Informationen über Fahrzeugstruktur, Airbags, Gurtstraffer, Batterien und Kraftstoffleitungen.

Wo aufbewahren? Automobilhersteller empfehlen, die Karte in der Fahrertür oder im Handschuhfach zu platzieren – für schnellen Zugriff durch Einsatzkräfte.

Rettungskarten nach Hersteller (Auswahl):

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Wir helfen gerne weiter.

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