Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die Feuerwehr.
Feuerwehr allgemein
Die freiwillige Feuerwehr übernimmt vielfältige Aufgaben zum Schutz der Bevölkerung:
- Beihilfe bei Naturereignissen, Verkehrsunfällen und anderen Notsituationen
- Brandbekämpfung bei Häuser-, Wald- und Flächenbränden
- Schutz der Umwelt bei Öl- und Chemiewehrereignissen
- ... und vieles mehr!
Voraussetzungen: Das Mitmachen ist für alle Personen, unabhängig von Nationalität, offen. Gute Gesundheit, Verfügbarkeit und ein Mindestalter von 18 Jahren werden vorausgesetzt.
Weiterbildung: Du kannst Dich als Atemschutzträger, Chauffeur und für Einsätze im schwierigen Gelände weiterbilden. In weiteren Stufen kannst Du Dich als Gruppenführer und Offizier ausbilden lassen.
Interessiert? Fülle das Kontaktformular aus – wir zeigen Dir persönlich, was wir tun.
Beitritt
Übungen
Einsatz
Allgemein
Im Notfall
Es gilt die Ruhe zu bewahren und sofort zu handeln!
Die Feuerwehr wird oft erst nach missglückten Löschversuchen alarmiert – dadurch gehen kostbare Minuten verloren. Nicht zögern, sofort anrufen!
- Feuerwehr alarmieren: 118 (Wo? Was? Wer?)
- Personen retten: Sich selbst niemals in Lebensgefahr bringen – Lift nicht benutzen!
- Türen und Fenster schliessen: Ruhe bewahren!
- Brand bekämpfen: mit Decken, Wassereimern oder Löschposten
Denke daran: Die Rettungskräfte benötigen Zeit zum Ankommen. Handle selbstständig, um die Ausbreitung zu begrenzen. Im Notfall ist jede Sekunde entscheidend!
| Nummer | Organisation |
|---|---|
| 118 | Feuerwehr |
| 144 | Sanität / Ambulanz / Air Zermatt |
| 117 | Polizei |
| 112 | Internationale Notrufnummer |
| 1414 | Rega, Rettungsflugwacht |
| 1415 | Air-Glacier |
| 140 | Strassen-Pannenhilfe |
| 143 | Seelsorge / Dargebotene Hand |
| 145 | Tox Info Suisse |
| 147 | Hilfe für Kinder und Jugendliche |
| 163 | Strassenzustand |
| 187 | Lawinenbulletin |
| 061 284 81 11 | Tropeninstitut |
Eine Rettungsgasse rettet Leben und verkürzt die Stauzeit! Beim Wahrnehmen von Blaulicht und Wechselklanghorn muss den Einsatzfahrzeugen die Strasse sofort freigegeben werden.
So wird die Rettungsgasse gebildet:
- Fahrzeuge auf der linken Spur fahren so weit wie möglich nach links
- Fahrzeuge auf allen rechten Spuren fahren so weit wie möglich nach rechts
- Die Gasse entsteht zwischen der linken und der zweiten Spur
Die Rettungsgasse ist nicht nur für Blaulichtfahrzeuge wichtig, sondern auch für Abschlepp- und Bergungsfahrzeuge sowie Fahrzeuge des Strassenunterhalts.
Mehr Informationen: rettungs-gasse.ch
Wissen & Information
Unsere Region ist besonders waldbrandgefährdet. Einige Fakten:
- Gesamtfläche von 6'450 Hektar – zweitgrösste Waldfläche aller Walliser Gemeinden
- Rund 427 Hektar Föhrenwald, darunter der Pfynwald – der grösste zusammenhängende Föhrenwald Mitteleuropas
- Leuk gehört zu den regenärmsten Gebieten der Schweiz
- Im August 2003 vernichtete der grösste Schweizer Waldbrand 300 Hektar mit rund 200'000 Bäumen
Die aktuelle Waldbrandgefahr im Kanton Wallis findest du hier: Aktuelle Waldbrandgefahr Kanton Wallis
| Klasse | Art | Beispiele | Löschmittel |
|---|---|---|---|
| A | Feste Stoffe (mit Glutbildung) | Holz, Papier, Textilien, Kohle | Wasser, Schaum, ABC-Pulver, Löschdecke |
| B | Flüssige Stoffe | Benzin, Alkohol, Lacke, Wachs | Schaum, BC-Pulver, CO₂, Löschdecke |
| C | Gase | Erdgas, Propan, Wasserstoff | ABC/BC-Pulver, CO₂ – erst nach Gasstopp löschen! |
| D | Metalle | Aluminium, Magnesium, Natrium | Metallbrandpulver, trockener Sand – kein Wasser! |
| F | Speiseöle/-fette | Frittierfett, Speiseöl | Speziallöschmittel, Löschdecke – kein Wasser! |
Die Rettungskarte ist ein entscheidendes Instrument bei der Rettung von Insassen aus Fahrzeugen nach Verkehrsunfällen. Sie enthält wichtige Informationen über Fahrzeugstruktur, Airbags, Gurtstraffer, Batterien und Kraftstoffleitungen.
Wo aufbewahren? Automobilhersteller empfehlen, die Karte in der Fahrertür oder im Handschuhfach zu platzieren – für schnellen Zugriff durch Einsatzkräfte.
Rettungskarten nach Hersteller (Auswahl):